Interview mit Freudenberger - authentischer Austropop!


Roland Freudenberger kennen wir als Solokünstler. Jetzt ist er mit Band unterwegs und wird beim kommenden Pflastersound des Amstettner Freundeskreis auch einige neue Lieder mitbringen. Wir haben den sympathischen Musiker zum Interview gebeten.

Du hast ja 2018 als Solokünstler bereits zwei Lieder veröffentlicht, war es für dich von Anfang an klar, dass du weitere Musiker suchst, die deine Leidenschaft für den Austropop teilen?

Ja, definitiv. Ich wollte mich zuerst beweisen und habe darauf spekuliert, dass ich so auch mit den richtigen Personen in Kontakt kommen werde. Mittlerweile sind wir zu viert und überlegen auch noch weiter zu expandieren.

Beim Neujahrskonzert in Euratsfeld dieses Jahres durftet ihr eure Bandpremiere feiern. Wie war das für euch?

Es war ein gutes Gefühl, mit Marion und Klaus zwei bühnenerfahrene Musiker an meiner Seite zu haben. Da sich der Auftritt für uns sehr kurzfristig ergeben hatte, waren die ca. 6 Wochen Vorbereitung ziemlich stressig – schließlich hatten wir zuvor noch nie gemeinsam geprobt. Beim ersten Auftritt vor 300 – 400 Leuten zu spielen war dann aber jede Mühe mehr als Wert. Am liebsten wären wir nicht mehr von der Bühne runter. Das positive Feedback gab viel Energie für das weitere Schaffen.


Im ersten Musikvideo zur Single „Koid“ ist der Hauptdarsteller ein Teddybär, der eine tragische Geschichte erzählt. Wer hatte die Idee dazu und wie ist das Video entstanden?

Ich hatte bereits eine grobe Vorstellung von der Story hinter dem Video, bevor ich mit dem Produzenten Vesely Marek (Vesely Films) in Kontakt trat. Die Idee mit dem Teddybären und das Drehbuch stammen von ihm. Da „Koid“ ein nachdenkliches Lied ist, ist der Teddy das perfekte künstlerische Mittel um nicht enden wollendes Leid und kindlichen Schmerz, der sich hinter einer glücklichen Fassade befindet darzustellen. Gedreht wurde in Wien, die meiste Zeit waren wir dabei nur zu zweit unterwegs. Daher war auch sehr viel körperlicher Einsatz notwendig um den Bären, ohne viel Nachbearbeitung, zum Leben erwecken zu können. Die Gesichter der Passanten waren unbezahlbar!

Wir haben gehört, das ein Album 2020 geplant ist – wie laufen die Vorbereitungen?

Derzeit stehen die Vorbereitungen für Auftritte, wie z.B. das Pflastersound, im Vordergrund. Wir werden aber bereits drei potenzielle Lieder vom künftigen Album live performen. Vier weitere Songs sind momentan in Arbeit. Mit Alexander haben wir seit kurzem nicht nur einen Schlagzeuger, sondern auch einen guten Keyboard-Spieler in der Band, ich denke, dass wird sich sehr positiv auf das Album auswirken. Wir sind alle vier berufstätig und studieren teilweise. Es erfordert daher viel Zeit und Planung so große Projekte umzusetzen. Ich bin froh, dass wir ein sehr motiviertes Team sind und jede(r) einzelne so großen Einsatz zeigt.

Freudenberger Austropop

Gründung: 2018 | Homebase: Amstetten | Genre: Austropop

Band Members:

Roland Freudenberger | Marion Rafetseder | Klaus Gerstner | Alexander Dollfuss

Social Media & Web:

https://www.facebook.com/freudenbergeraustropop/

https://www.youtube.com/channel/UCfsFX5_FobkrVNOQpttcjZQ

#Interview #Band #Amstetten

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