AMON - die sympathische Familienband im Interview


Beim Under The Bridge Festival 2018 in Emmersdorf hat uns die sympathische Familienband Amon erzählt, warum sie gerne als Vorband auftreten und warum es ganz wichtig ist nett und effektiv zu sein. Auch Mentor, Produzent und Gitarrist der Christina Stürmer Band Matthias Simoner war mit vor Ort und hat uns verraten, wie er die Amons kennengelernt hat.


Amon live @ Under The Bridge Festival 2018 © www.mowarockt.com

Seit 2012 seid ihr mit deutschsprachigen Pop-Rock Nummern unterwegs und habt in diesen sechs Jahren schon so einige große Bühnen gespielt. Heute seid ihr bereits zum zweiten Mal beim Under The Bridge Festival. Was gefällt euch an diesem Festival besonders?

AMON: Es gibt nicht so viele Festivals in Niederösterreich, wo sich die Organisatoren so reinknien und so viel Energie reinstecken. Auch die Leute honorieren das, kommen, tanzen und machen mit! Das macht das Under The Bridge Festival immer zu einem tollen Erlebnis..

Was war euer bisher geilster Gig in diesen sechs Jahren?

AMON: Einer der geilsten Gigs war sicherlich der auf der Burg Clam, als Vorband von „die Seer“ – das war ein echtes Highlight für uns. Aber das Under The Bridge Festival reiht sich ganz dicht dahinter. Das Publikum hier möchte einen geilen Abend verbringen und macht die ganze Zeit mit. Das ist schon verdammt cool. Ein Highlight heuer wird aber sicherlich auch noch unser Auftritt als Vorband bei Christina Stürmer in Neumarkt/Ybbs am 25.08.208 sein. Darauf freuen wir uns auch schon sehr.

Wie ist es dazu gekommen, dass ihr als Vorband von Christina Stürmer spielt?

AMON: Wir haben schon einmal in Neumarkt gespielt. Das war ein eher kleiner Gig und wir waren als Vorband für Sarah Smith dort. Im Nachhinein gesehen war das vermutlich so ein kleiner Testlauf für die Neumarkter. Was können die Amons? Können wir uns die holen? Ja und heuer wurden wir dann als Vorband für Christina Stürmer auserwählt.

Und dass ihr euer Debütalbum mit Matthias Simoner (Gitarrist der Christina Stürmer Band) produziert habt, war da nicht ausschlaggebend? AMON: Das war vermutlich zumindest nicht von Nachteil. Wie habt ihr Matthias eigentlich kennengelernt?

MATTHIAS SIMONER: Ich war bei einer Probe von Amon dabei und da haben sie mir ein paar Nummern vorgespielt. Eine ist mir ganz besonders hängen geblieben, die ist mir heute noch sehr wichtig. Das ist mittlerweile vier Jahre her. Dominik schreibt tolle Nummern und das ist die Essenz des Ganzen. Anfangs war da natürlich Arbeitsbedarf. Man muss einzelne Nummern noch in Form bringen, arrangieren und aufnahmefähig machen und da bin ich ins Spiel gekommen. Gemeinsam haben wir uns dann Ende 2016 zusammengesetzt und die bestehenden Songs aufgearbeitet. Daraus ist dann auch das Debütalbum entstanden.

AMON: Matthias war von Anfang an auch unser Kontaktmann. Man braucht zu Beginn einfach jemanden, der dir sagt was geht und was nicht geht. Es ist cool, wenn du jemanden an der Hand hast, der dir ehrliches und professionelles Feedback gibt. Egal ob du mit einem Label sprichst, Gigs vereinbarst oder Songs schreibst.

Wie oft probt ihr und wie sieht eure Auftrittsvorbereitung aus?

AMON: Wir sind alle sehr unterschiedliche Typen und unser großer Vorteil ist, dass Jasmin und Elena sehr organisiert sind. Für jede Probe gibt’s einen Plan. Es gibt Phasen, da proben wir bis zu dreimal die Woche. Wir treffen uns aber mindestens einmal pro Woche, um gemeinsam zu spielen. Wir sprechen uns auch am Jahresanfang ab, wer von uns wann im Urlaub ist. Bei fünf Personen gehört sowas schon abgestimmt. Seit 2013 hat es nicht viele Wochen gegeben, in denen wir nicht geprobt haben.

Verbringt ihr auch außerhalb der Proben Zeit miteinander?

AMON: Wir treffen uns zusätzlich zu den Proben auch noch gerne, um gemeinsam Essen zu gehen. Das gemeinsame Essen ist uns generell sehr wichtig. Das dauert dann auch manchmal länger und wir sprechen über Ideen und sind super kreativ. Wir sind schon sehr zusammengeschweißt, man kennt sich untereinander sehr gut und jeder schaut auf den anderen. Wenn wir alle müde und ausgelaugt von der Arbeit in die Probe kommen, dann spielen wir ein, zwei Nummern und alle sind wieder gut drauf. Musik ist definitiv unsere Therapie.

Eure Bühnenperformance heute am Under The Bridge Festival war sehr professionell und absolut mitreißend. Wird sowas vorab von euch einstudiert?

AMON: Einiges davon ist natürlich im Vorhinein abgesprochen. Vieles passiert dann aber in der Live-Situation.

MATTHIAS SIMONER: Dominik hat das Publikum - zusätzlich zum Singen und Gitarre spielen - sehr gut im Griff. Das ist eine Kunst und das kann man nicht lernen. Das ist eine wichtige Qualität als Frontman. Anfangs sind die Leute noch ziemlich weit hinten gestanden, doch schon bei den ersten Nummern hat es sich vor der Bühne gut gefüllt.

AMON: Das ist auch gleichzeitig der coole Kick als Vorband. Wir sind extrem gerne Vorband. Was können wir aus den Leuten rausholen, obwohl sie nicht wegen uns da sind? Das ist eine geile Mission. Man unterschätzt sehr oft, wie viel Mut man dazu braucht, die Interaktion mit dem Publikum zu starten. Machen die Leute nicht mit, steht man ganz schön blöd da.

Was ist euer Tipp für alle Newcomer da draußen?

AMON: Es muss einfach Spaß machen, das ist das allerwichtigste! Aber gerade als Newcomer, sollte man sich nicht unterkriegen lassen, lästig bleiben und sich nicht von den unzähligen E-Mails, die man versendet und die von keinem gelesen werden, abschmettern lassen. Nicht aufgeben und weitermachen, es wird sich lohnen. Und natürlich freundlich sein! Wir haben einige Bands erlebt, die unfreundlich zum Techniker sind. Nett zum Tontechniker sein, zahlt sich immer aus. Und natürlich Effektivität. Schnell sein beim Umbau, einen Plan haben beim Soundcheck. Es bringt dir nichts, wenn du 1,2,3 ins Mikro sagst und später ganz was anderes machst. Wir haben immer einen Soundcheck-Plan und versuchen superschnell zu sein, wenn es um den Auf- und Abbau geht.

Wir dürfen uns bei den Amons und Matthias Simoner für dieses lustige und sehr sympathische Gespräch bedanken. In diesen sechs Jahren hat sich diese Band schon einen Namen in der regionalen Musikszene erspielt. Ihre Songs sind absolut hitverdächtig und ein Konzert der Familienband ist ein tolles Erlebnis. Wer Amon noch nie live gesehen hat, der muss das unbedingt nachholen. Am besten gleich am 25.08.2018 in Neumarkt.

AMON

Gründung: 2012 | Homebase: Bezirk Melk | Genre: Pop-Rock

Band Members:

Elena Schörgenhofer (keys/voc) | Dominik Daurer (guit/voc) | Jasmin Daurer (bass/voc) Johannes Schörgenhofer (drums) | Tobias Aichinger (guit/voc)

Social Media & Web:

http://www.amon-band.at/

https://www.facebook.com/amonimwinklerhaus/

https://www.youtube.com/watch?v=hrs8y3fJL9s&feature=youtu.be

Contact:

mail@amon-band.at


Amon - Band - Debütalbum Tu es - Ankündigung - Fotocredit Oliver Kral

#Interview #Band #Melk

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